Sonntag, 1. September 2013

1.September 2013

Mein Blumengebinde für dieses Jahr ist wild und schön, wie der Salixwald aus dem es kommt.
20 Jahre, das hört sich an wie eine lange Zeit.
Das ändert aber nichts, in mir ist manchmal nicht ein Tag vergangen.

One of these days I'm gonna cross that ocean,some sweet angel will set me free
And they'll tell my stories, sing a song about glory, and read Psalm 23
When I reach the banks of that distant shore, where I won't miss you anymore
Bierks Bentley - Distant Shore

Donnerstag, 29. August 2013

Wie fang ich an?

Ja, wie fängt man an, wenn man wieder anfangen will?

Die vergangenen 12 Monate waren schon sehr arbeitsreich...

Die Holzheizung....ja, da verbringt man schon einige Zeit im Wald und im Heizungskeller, ganz zu schweigen von der Zeit, die ich investieren musste, bis ich mal alles verstanden hatte, bis mal alles richtig gelaufen ist...... 

Da war der Weihnachtsmarkt im Haus Saargau. Die Produktion hat wesentlich mehr Zeit und Nerven in Anspruch genommen, als ich geglaubt hätte. Leider bin ich auch dieses Jahr schon etwas hintendran......aber es kommt immer so viel dazwischen...

Da war und ist die unsägliche Baustelle in meinem Haus! Ein Zimmer sollte renoviert werden...die kleine Tochter sollte dieses und ich ihr Zimmer als Arbeitszimmer bekommen!
Es mußte grundlegend saniert werden, mit neuem Fenster / Terrassentürelement, Fußboden und alles. Leider gab es immer wieder Schwierigkeiten mit Nässe -"Feuchtigkeit" ist hier nicht das richtige Wort - und Handwerkern, die partout behaupten, Aluminiumrahmen auf vom Zahn der Zeit zerfressenen Beton auf der Wasserebene das sei schon dicht! Ich weiß nicht, wie er darauf gekommen ist, vielleicht habe ich den Regen einfach nicht freundlich genug gebeten, aus meinem Haus draußen zu bleiben.....
Jedenfalls sollte die Sache schon seit 2 Jahren fertig sein, es hat mir den letzten Nerv geraubt und obwohl heute Tag 1 nach der, hoffentlich finalen,  Fenster-wieder-Einsetzung ist, kann ich gar nicht glauben dass wir dieses Zimmer irgendwann mal zum Wohnen benutzen können......

Ja, alles machbar, alles lösbar: Notfalls lässt man die Geschäfte mit Handgefertigtem bleiben und reißt den bockigen Teil des Hauses ab. Da denke ich manchmal ernsthaft drüber nach, dann hätte ich auch weniger zu heizen und zu putzen.

Aber eigentlich sind das ja die Dinge, die sich um die wirklich wichtigen Ereignisse drumrumschlingen:
 Ist unsere Familie, sind unsere Freunde gesund? Bringt mein Alltag auch Freude, nicht nur sich ewig wiederholende Pflichten? Wie steht es mit meinen Beziehungen: Zu meinem Liebsten, zu meinen Kindern, meiner Freundin, Schwester, Kumpel, Vater, Mutter?

Das war eigentlich das Thema, so viel geschieht und in einem vielschichtigen Alltag bleibt meistens nicht genug Zeit, sich wirklich zu befassen und so gehen manche Sachen unter, auch wenn sie das nicht verdient haben.

Dennoch: 

Ich fange jetzt wieder an
- mit meinem Blog
- mit meinen Werken
- mit der Renovierung des Zimmers (nun, wo nach Wochen               wieder ein Fenster drin ist)

Ich werde
- mich daran erinnern, daß es praktisch allen Leuten, die ich kenne,     auch nicht besser geht
- wissen, daß  Hartnäckigkeit unvermeidlich Erfolg bringt
- daran glauben, daß ich eines Tages ein Arbeitszimmer habe!


Samstag, 10. November 2012

Ein bißchen Sonne am Regentag

Wochenende!
Endlich kein Gepolter aus dem Keller!
Geputzt habe ich auch schon (bis Montag keine Arbeitsschuhe durch Diele und Keller)!
Draussen regnet es! Den ganzen Tag!

Ich nehme das zum Anlass, die Fotos zu zeigen, die Herr Salixgirl von mir gemacht hat für meinen DaWanda Shop.
Das war früher im Herbst, die Sonne hat ein herrliches goldenes Licht verbreitet...........

Ist das nicht ein grandioses Licht?

In der letzten Woche war es fast immer grau und verregnet und der Heizungseinbau im Keller ist auch nicht gerade eine Tageslicht-Angelegenheit, also heute einmal Pause und was Sonniges gepostet!


Montag, 5. November 2012

Juhu! Die Holzheizung kommt!

Vor 10 Tagen ist ein Laster in meinen Hof gefahren und hat mir Folgendes geliefert:
4 Paletten mit Material sind in eine meiner Garagen eingezogen:
Geschafft!
2 Große Pufferspeicher und ein 30 KW Stückholzbrenner mit seiner Entourage sind im Salixwald angekommen.

In der letzten Woche hat mein Liebster viel Zeit im Keller verbracht um mit dem Werk zu beginnen, das mir doch ein bißchen Sorgen bereitet hat (hier habe ich darüber geschrieben).
Die ganze Woche wurde wieder abgewiegelt:  

"Alles kein Problem", 
"Ich finde schon einen Platz für all die Sachen", 
"Da mach ich mir am Sonntag Gedanken drüber",
"Kannst du mich jetzt mal in Ruhe lassen, das war doch besprochen".

In der wirklichen Welt, in der ich mich zu leben bemühe, ist "besprochen" aber nicht das Gleiche wie "getan und erledigt".
Wachsende Verzweiflung ebenso wie das Versprechen meines Instalateurs, heute vorbei zu kommen und die doch sehr großen Bauteile in den Keller zu tragen, haben gestern meinen Kesseldruck soweit ansteigen lassen, das Herr Salixgirl  von mir über ein paar Wahrheiten in Kenntnis gesetzt wurde.

Es war so wahr und er ist so sehr in Kenntnis gesetzt worden, daß unsere Fensterscheiben geklirrt haben (äh, hust.....).

Dann bin ich in ein anderes Zimmer gegangen, habe kurz überlegt, die Situation nochmal eingeschätzt, und habe noch einen Moment großer Wahrheit und erheblicher Lautstärke folgen lassen.

Beim dritten Mal hatte ich den Eindruck, daß er versteht, zumindest war ihm klar, daß nach gefühlt einer Million Gespräche nicht beides gehen wird: Sämtliches Gerümpel im Keller und ein entspanntes Verhältnis zu mir, um es mal gelinde auszudrücken.

Nun, mein Heizungsbauer hat Wort gehalten und hat heute morgen mit der ganzen Belegschaft auf der Matte gestanden um die Fracht der 4 Paletten in den Keller zu bugsieren.

Das war wirklich abenteuerlich!
So ein Kessel wiegt 450 Kilo, wenn man schon mal das unnötige Beiwerk abmontiert hat.
Oben haben zwei an einem Strick gebremst, auf einer immer mehr krächzend nachgebenden Pallette wurde er dann abgelassen, für die letzten Stufen wurde die Last dann  mit der Unterstützung der Nivelierungskeile meines Wohnmobils auf eine "Ameise" (Mini-Gabelstabler auf Rollen) umgeladen.

Nachdem auch die großen Wasserspeicher angekommen waren, ist Michael mit seinen Mannen direkt weitergezogen zu ein paar Kunden, die kalt sitzen. Aber morgen früh gehts dann bei mir weiter!

Juhuu!

Sonntag, 28. Oktober 2012

Die Ereignisse des Sommers - Teil 3


Für Morgen ist der erste Wintereinbruch angekündigt. Ich habe das Wassersystem unseres Wohnmobils leer gemacht und Herr Salixgirl hat die letzten Kübelpflanzen ins Haus geschleppt, die große Tochter hat Winterreifen auf ihr Auto bekommen, nicht mehr viel Zeit um die Kränze für den Friedhof zu machen,

keine Frage

der Herbst ist da!

Trotzdem, ich bin halt nicht ganz chronologisch dabei, eine Sache muss ich hier noch erzählen, um sie zu erinnern, aus dem Sommer.....

Die Kneipenwanderung - Sommeredition 2012:


Vor 4 Jahren hat mein Schatz seine Vision Wirklichkeit werden lassen, von uns Zuhause eine Wanderung zu starten, bei der wir in jeder Kneipe einkehren die (mehr oder weniger) auf dem Weg liegt.

Daraus hat sich ein wirklich schönes Ereignis entwickelt, einmal im Winter und einmal eben im Sommer.
Dieses Jahr war es wieder wunderschön, wir waren eine große Gruppe, sogar mein Schwager und seine Familie, die in Afrika leben, waren dabei.
Wir hatten uns so lange nicht mehr gesehen, es war einfach nur schön.

 Hier haben wir uns zum Gruppenfoto aufgestellt, bevor wir in der Kneipe um die Ecke noch weitere Freunde und Gäste getroffen haben.
Übers Feld sind wir auf den Saargau zugegangen.
Was für ein Himmel über meiner schönen Heimat!
In dem Wald, der da am Horizont liegt, sind wir hinaufgestiegen, bis zu den " Drei Kapuzinern ":
Eigentlich geht es aber nicht um diese 3 putzigen Gesellen, die erst später in den Fels gehauen wurden, sondern um die Darstellung der keltischen Göttin Nantosuelta:
Wie immer wenn man die alten Götter besucht, war es ein besonders schöner Moment!
Unwegsames Gelände musste überbrückt werden!
Hier oben ist der Himmel so herrlich weit!
Mein alter Freund Frank und ich unterhalten uns. Mein T-Shirt habe ich an diesem Morgen von meiner lieben alten Freundin Nicole geschenkt bekommen....frisch aus dem Wal-Mart New York!
Worauf haben sie gewartet?
Nicht auf den Bus, wir sind zu Fuß weitergegangen.







Bei einer Rast, mitten auf dem Feld hat Matz nach einem Lied verlangt, wir alle sollten zusammen ein Lied singen. Er selbst ist kein großer Bewahrer des einfach zu singenden Liedgutes, hört eher Jazz, so blieb es für ihn bei der Forderung.
Das ein oder andere Lied wurde angestimmt, aber nichts konnten wir alle.

Ich habe mich umgesehen und meine Freunde und Familie gesehen, fast alles Menschen, mit denen ich schon als halbes Kind zusammen gelebt habe....
Also habe ich "Wölfe mitten im Mai" von Degenhardt gesungen, wir alle kennen und lieben es. Ich kann es ganz mit allen Strophen...
Es war ein Augenblick großer Verbundenheit. Mir fehlen die Worte, es richtig zu beschreiben.....ich liebe diese Menschen, sie sind Teil des größten Schatzes, den ich auf Erden besitze und dieses Lied auf dem Ittersdorfer Stoppelfeld hat uns alle in eine alte Zeit zurückgeführt in der wir auch schon Freunde waren!

Überhaupt war sie wunderbar, diese Wanderung!


Später im August haben unsere "Afrikanische Familie" nach Luxemburg zum Flughafen gebracht, der Abschied war traurig, meine Schwägerin hat geweint, ich habe im Panorama-Restaurant gesessen, ich konnte ihnen noch winken, als sie durch die Gangway in ihre Swiss-Air Maschine gegangen sind.
Hier seht ihr die Maschine abheben, die sie erst nach Zürich gebracht hat, von dort bekommen sie einen Flug, der sie zurück nach Daressalam bringt.

Wie bei Reinhard Mey konnte ich erst gehen als ihr Flugzeug durch die Wolken durch und auf seinem Weg war.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Make My Day!

Eben hat es an der Tür geklingelt, der Postmann, er habe ein Paket für mich.
Uuups, was ich gestern bestellt habe, kann heute noch nicht da sein, was mag das wohl sein?

Er reicht mir eine schwere kompakte Kiste und darin war:

Damit habe ich nicht mehr gerechnet! 
Im ausgehenden Sommer hat DaWanda den Shopbetreibern angeboten sich als "DaWanda-Botschafter" zu bewerben und dann kostenlos das neue Magazin zum Verteilen zu erhalten. Man mußte auch kurz beschreiben, an wen und warum man das denn gerne weitergeben würde.
Begeistert habe ich mich sofort beworben.
Es stand da, wegen der hohen Bewerberzahl bekäme man keine Rückmeldung, sondern gegebenenfalls eine Portion LoveMags Anfang Oktober zugeschickt.

Na ja, nun ist ja nicht mehr Anfang Oktober, eher schon gegen Ende, und ich dachte schon,  mööönsch, was hat denn da nicht gefallen, ist mein kleiner Shop sooooo unbedeutend? Ich war doch ein bißchen frustriert.

Um so mehr habe ich mich über die 25 Exemplare gerfeut, die ich dann doch bekommen habe, auch weil es  viel leichter ist, DaWanda zu erklären, wenn man den Leuten was in die Hand geben kann zum blättern und nachlesen.

Falls ihr auch hereinschauen wollt, hier kann man das online tun!